Unsere erste Wanderstrecke (02.10.), war der Weg, der auf der Michinoku-Trail Website als “Tanesashi-Coast” gelistet ist.


Wir sind von unserem Hotel aus erstmal zum Kabushima Schrein gewandert, was der Start- oder Endpunkt des gesamten Weges ist. Weil wir wussten, dass unsere Strecke zum Okuki-Bahnhof nicht so lang sein würde, haben wir uns die Zeit genommen, den Zauber zu vollführen und den Schrein 3 mal zu umrunden und die Glocke zu läuten. Außerdem haben wir uns einen süßen Möven Glückbringer besorgt und sind also guter Dinge in den Trail gestartet.

Die Wege sind die meiste Zeit gut ausgebaut, nur manchmal geht es etwas über den Strand. Man kann sich allerdings kaum verlaufen, weil immer wieder kleine Holzpfeiler kommen, die einem zeigen, dass man noch richtig ist. Der Weg ist absolut für Anfänger geeignet und bietet wunderschöne Aussichten auf den Pazifik.


Während wir gelaufen sind, war es zwar etwas bewölkt, aber erst, als wir etwa 50 m vor dem Bahnhof waren, hat es angefangen zu regnen. Und die dunklen Wolken haben sich sehr passend zum Pazifik und den rauen Steinen angefühlt.
Auf der Strecke ist ein Aussichtspunkt, bei dem wir Pommes kaufen konnten (leider nicht das Gemüsecurry, denn das enthält selbstverständlich Fleisch und auf unsere Frage hin, ob es vielleicht vegetarisch sein könnte, hat die Bedienstete die Augen gerollt…) und kurz andere Menschen gesehen haben. Die restliche Strecke über waren wir fast komplett allein! Auf diesem Trail fühlt es sich so an als hätte man ganz Japan für sich. Aber wird würden auch empfehlen, wenn man tatsächlich allein unterwegs ist, jemandem Bescheid zu sagen, dass man den Weg läuft und wenn man sich nicht in x Stunden zurückmeldet, man am besten jemanden informiert, denn wenn einem auf diesem Weg etwas passiert, ist es gut möglich, dass erst in 1-2 Tagen wieder jemand vorbeikommt, der einen findet.






































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