Am 01.10. waren wir zuerst im nördlich von Hakodate gelegenen Onumakoen – ein Quasi-Nationalpark, in dem man einen Insel-Weg mit mehreren kleinen Brücken entlangspazieren kann. Der Park ist perfekt mit der Bahn zu erreichen und definitv eine Empfehlung, selbst wenn man nur einen Kurztrip nach Hakodate plant!


Anschließend haben wir uns in der Stadt den Goryokaku Park angeschaut. Es handelt sich um den ehemaligen Magistratssitz und das ohnehin beeindruckende Hauptgebäude steht zwischen vielen superalten Kiefern, die dem ganzen zusätzliche Gravitas verleihen. Der Grundriss der Festung, die den gesamten Park beinhaltet hat die Form eines fünfzackigen Sterns, was ihr den Namen verleiht: Goryokaku bedeutet nämlich Fünf-Ecken-Fort.
Man hätte auch noch das Magistratgebäude von Innen betrachten können, aber wir wollten ja schon bald mit dem Shinkansen nach Honshu (die japanische Hauptinsel) fahren und haben uns lieber frühzeitig auf den Weg zurück zum Bahnhof gemacht. Die Fahrt ist wie erwartet reibungslos verlaufen und wir sind pünktlich in Hachinohe, der ersten Station des Michinoko Coastal Trails angekommen.

Ein bisschen aufregend war es dennoch: Leider haben wir an der Station festgestellt, dass wir (Jörg) den Ordner mit all unserer Reiseplanung, inklusive der Führerscheinübersetzung, beim Kauf der Tickets in Hokkaido am Schalter vergessen hatten. Glücklicherweise konnten wir mit gebrochenem Japanisch dank der hilfsbereiten Angestellten des Zugbetreibers JR organisieren, dass der Ordner an eine zukünftige Bleibe geschickt wurde.




















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